Geo-Informatik

Kartographische Darstellung von Daten; Grundlagen der Photogrammetrie; Einsatz von Luft- und Satellitenbildern; Grundlagen der Geo-Informatik; Fertigkeiten im Umgang mit geographischen Informationssystemen.

Im Artikel wird vorgestellt, wie Bestandesparameter aus Fernerkundungsdaten erfasst werden. Es wird aufgezeigt, in welchem Umfang die Stereo-Luftbilder zur Entscheidungsunterstützung bei der visuellen Bestandesabgrenzung dienen können. Für die weiteren Auswertungen stellen die Baumhöhendaten aus der Fernerkundung wesentliche Daten dar. Die Einteilung der Baumhöhen erfolgt in 3-m-Klassen, bei der jede Klasse farblich differenziert dargestellt wird.  Durch die Kombination der fernerkundlich erhobenen Daten können in Kombination mit vorhandenen Bestandesdaten sowohl Waldstrukturkarten, aber auch Vorratskarten erstellt werden. Durch diese Methode kann der Holzvorrat mit einer ungefähren Abweichung von 10 %  - im Vergleich zur Winkelzählproben-Methode - ermittelt werden. Auch die Erstellung von Risikokarten ist durch die Kombination der Fernerkundungsdaten mit Daten der Standortskarten möglich und kann zum Beispiel das Risikopotenzial für die Fichte aufzeigen.

Schneller liefern, Spannlang, Robert , Forstzeitung, 08/2017, Volume 8, p.12-13, (2017)

Die Österreichischen Bundesforste ÖBf arbeiten mit einer für sie optimierten SAP-Lösung. Dafür wurde der Input von Bestandes- und Erntedaten und deren Aufbereitung so optimiert, dass man über alle 120 Forstreviere zu jeder Zeit auf dem aktuellsten Stand ist. Die Daten sind pro Zeitperiode sowie Geschäftsbereich abrufbar und vergleichbar. Zudem wurde eine individuelle GIS-Lösung entwickelt. Basisinformationen wie Kategorisierung, Einheitsgröße, Exposition und durchschnittliche Niederschlagsmenge sind auf mobilen Geräten jederzeit verfügbar. Bestandesdaten wie Baumartenzusammensetzung, Bestandesdichte, Holzvorrat, Nutzungen und Bestockungsziele kann man zudem auch offline einsehen.

Digitale Forstplaner, Heidelbauer, Martin , Forstzeitung, 05/2017, Volume 5, p.16-17, (2017)

Im Artikel werden vier kostenfreie forstliche Planungsinstrumente aus Österreich vorgestellt. Dabei empfiehlt sich „Praxisplan Waldwirtschaft“ für Kleinwaldbesitzer bis 30 ha, bestimmt das Nutzungspotenzial und liefert eine Liste mit nach ihrer Dringlichkeit eingeordneten waldbaulichen Massnahmen für die nächsten 10 Jahren. Dagegen eignet sich „Managementplan Forst“ für Waldbesitzer ab 31 bis 1000 ha und liefert einen Hiebsatzbericht für das Revier oder für einzelne  Nutzungsklassen ab. Eine Reihe von Voreinstellungen wie Ertragstafeln, Baumartengruppen, das Waldbaukonzept, einige Lageparameter, sowie Biodiversitätsparameter und Naturschutzaspekte können übernommen werden. Das Programm „QGIS-Forst“ ermöglicht mit wenig Aufwand, Forstkarten zu erstellen. Orthofotos, freie Karten aus dem Netz sowie Karten der Österreicher Verwaltung können als Hintergründe verwendet werden und mit weiteren Layern geschichtet werden. Mit dem „Digitalen Waldbauberater“ können österreichweit ortsbezogene Waldbauinformationen abgerufen werden.

Stabile und grüne Energie mit Biomasse, , arcAktuell , 01/2017, Volume 1, (2017)

In Deutschland stellt die BDFZ neu einen interaktiven Atlas und eine Website zum Austausch über Themen der Bioenergie zur Verfügung. Dank der einheitlichen Datenbasis und mithilfe des Tools kann man die Biomassepotentiale auf nationaler und regionaler Ebene in Erfahrung bringen. Zudem sind die Daten zu den installierten Leistungen von Bioenergieanlagen verfügbar. Die individuell zusammenstellbaren Daten können als Excel-File herunterladen werden.

Applicability of different non-invasive methods for tree mass estimation: A review, Dittmann, S., Thiessen E., and Hartung E. , Forest Ecology and Management , 05/2017, Volume 398, p.208–215, (2017)

Les auteurs ont comparé différentes méthodes d’estimation de la biomasse des arbres selon leur précision, leur efficience et leurs exigences techniques. Les approches allométriques, précises et d’exigences techniques réduites, sont chronophages, ce qui les confine à un emploi sur des superficies réduites. Le LiDAR et la photogrammétrie SfM (Structure from Motion) sont des méthodes efficientes et précises pour des superficies de taille moyenne. De plus, les exigences techniques pour la SfM sont raisonnables. Les images aériennes manquent de précision et se limitent aux peuplements homogènes, mais elles sont bien adaptées à des estimations sur de larges superficies.

L’EPFL et le SLF ont développé un modèle de simulation des avalanches combinant deux modèles existants et basé sur la propagation des fissures du manteau neigeux et les effets de tension des plaques et de l’effondrement de la couche fragile.

Article original: 24 Heures, 01.02.2017

A Green Infrastructure Approach to Development, , ArcNews , 11/2016, Volume 38, Issue 4, p.3, (2016)

La « Green Infrastructure Initiative » a pour objectif le développement d’une méthode systématique, fondée sur l’information, pour identifier et préserver les zones interconnectées aux niveaux urbain, local et régional, afin de soutenir la résilience de ces espaces. La carte créée par Esri recense tous les espaces naturels intacts de plus de 40,5 ha aux États-Unis. Les outils de planification des infrastructures vertes sont disponibles sur ArcGIS : en ligne sur esri.com/greeninfrastructure et sur PC grâce, entre autres, à GeoPlanner for ArcGIS. Sur la plateforme en ligne, chacun peut observer le statut actuel d’une infrastructure verte et voir les conséquences de la gestion actuelle sur son développement futur.

Les objectifs de cette étude étaient de 1) évaluer quantitativement l’effet protecteur des forêts des Alpes françaises en vue de leur classement basé sur la capacité de protection; 2) comparer les effets protecteurs des différents types de forêts des Alpes françaises ; 3) analyser les relations entre effet protecteur et diversité forestière (structure des peuplements et composition en essences). Le modèle utilisé est Rockyfor3D et la longueur minimum de forêt constitue l’indicateur de comparaison des effets protecteurs. La moitié des forêts des Alpes françaises présentent un degré de protection élevé pour des pentes boisées de 190 m ou moins. La capacité de protection diminue avec la proportion croissante de feuillus. Quelle que soit la proportion de résineux, une proportion croissante d’essences sciaphiles augmente la capacité de protection. Une biodiversité et une hétérogénéité structurale élevées dans les peuplements ont des effets positifs sur la réduction des dangers de chutes de pierres.

Waldbodenkartierung im Kanton Zürich, Gasser, Ubald , Zürcher Wald , 08/2016, Volume 4, p.4-11, (2016)

Die Zürcher Wälder werden bald über detaillierte Bodenkarten verfügen. Diese liefern wichtige Informationen über vielen Bodeneigenschaften, die bei der Baumartenwahl im Kontext von Klimawandel und Vermeidung von Bodenbeschädigungen helfen. Die Bodenkarten ergänzen die vorhandenen Vegetationskarten, da sie den für die Wurzeln wichtigen Tiefboden mit einbeziehen. Ausserdem weisen die Bodenkarten einen höheren Auflösungsgrad auf.

Optimales Layout einer Walderschliessung , Bont, Leo , Schweizerische Zeitschrift für Forstwesen , 10/2016, Volume 167, Issue 5, p.294-301, (2016)

Der Autor stellt zwei Optimierungsmodelle für den Neu- und Ausbau einer Walderschliessung vor. Dabei wurden Einflussfaktoren wie Ziele und Rahmenbedingungen identifiziert, die berücksichtigt werden müssen: Zweck der Strasse (z.B. gewisse Dimensionierung zur Holzernte), sowie Kosten, die minimal zu halten sind (bei Holzernte und anderen Eingriffe, zum Unterhalt usw.) und natürliche Anforderungen des Geländes (Topografie, festgelegte Fixpunkte auf der Strecke, …). Eine wichtige Voraussetzung ist auch die Definition des zu erntenden Holzvolumens pro Parzelle. Jedes der beiden Modelle wird anhand eines konkreten Fallbeispiels erläutert.

Der Artikel fasst die Studie zusammen, die zu einer auf segmentbasierten und stratifizierten RapidEye-Daten beruhenden Waldinventur  durchgeführt wurde. Bei der Inventur ermöglichen es hochauflösende Fernerkundungsdaten, Kosten und Zeit zu sparen: der Ansatz über eine fernerkundungsgestützte Vorstratifikation und darüber gesteuerte Positionierung der Inventurpunkte führt zu einer Reduktion des Standardfehlers.

Free and open access to analysis-ready data has created new opportunities for forest monitoring. There is however, a need to link forest information generated from remotely-sensed data to the data input needs of decision support systems. Here, the authors develop such a linkage between field and remotely-sensed observations to characterize one of the main drivers of forest change: growth. The goal of this research is to produce above-ground biomass (AGB) change estimates that integrate the information of re-measured field plots and that of the Landsat time series, resulting in information layers that are directly ingestible in decision support models.

In partnership with the National Geographic Society on its Great American Landscape Project, Esri is developing information products that will provide a snapshot of green spaces across America for the public to explore. In addition, Esri is developing geospatial tools and guidance for the people who face difficult planning decisions while dealing with the onslaught of twenty-first-century challenges, such as climate change, population growth, and water safety control. With a series of web maps that inform them at a national and regional scale, decision makers, planners, and the public can collaborate to collect local data.

http://video.esri.com/watch/4981/national-geographic-society

En France, le recours au LiDAR pour des peuplements réguliers de Pins maritimes sur relief dunaire a permis de déterminer avec une précision comparable ou meilleure que celle d’un inventaire statistique par échantillonnage la hauteur dominante, la surface terrière, le volume et le diamètre quadratique moyen. La mesure de la densité est par contre insatisfaisante, notamment dans les jeunes peuplements denses. Les cartes générées représentent bien les limites et l’hétérogénéité des peuplements, mais aussi la desserte et les particularités topographiques. L’article dresse également le bilan financier et les caractéristiques techniques de la méthode utilisée.

La technologie booste la cartographie, Deilion, Sarah , INFORET, 01/2016, Volume 2, p.31, (2016)

L’article fait le point sur les techniques modernes actuellement disponibles pour aider à la planification, leurs utilisations et leurs avantages. LiDAR et drones sont présentés, mais aussi les outils d’aide à la décision sylvicole développés à la HAFL : MOTI, Sylvotheque.ch, ForestGlass, SiWaWa, WIS.2 et TBk. 

Drohnengestützte Erhebungen von Bergwäldern und des Feststofftransportes, Lechner, Veronika, and Adams Marc , BWF Praxisinformation , 04/2016, Volume 40, p.20-23, (2016)

Die Veränderungen der Waldstruktur nach einem Murgang wurden dank einem Vergleich zwischen alten und neuen mit einer Drohne aufgenommenen Luftbildern analysiert. Um die Ergebnisse mit bestehenden Geodaten vergleichen zu können und die Genauigkeit der Ergebnisse sicherzustellen, wurden zehn terrestrische Referenzpunkte vor der Befliegung ausgelegt und mit hoher Genauigkeit (im Durchschnitt 7 cm) eingemessen. Danach wurden Orthophotos sowie Oberflächen- und Geländemodelle erstellt, um die Erosionstiefe zu messen. 

Praxishilfe – Frühwarnsysteme für gravitative Naturgefahren, Bründl, Michael , Bündner Wald , 12/2015, Volume 6, p.35-38, (2015)

Frühwarnsysteme sind solche Einrichtungen, die zeitnahe und aussagekräftige Informationen erstellen und verbreiten und somit auf Gefahren hinweisen bzw. Massnahmen ergriffen werden können. Im Rahmen des Projekts „ReWarn - Verlässlichkeit Warn- und Alarmsysteme“ wurde eine Praxishilfe erarbeitet, um Fachspezialisten für Naturgefahren, Ingenieurbüros oder zuständige Personen in Privatunternehmen bei der Implementierung und dem Betrieb von Frühwarnsystemen zu unterstützen. Je nach Art der Naturgefahren gibt es verschiedene Systeme, die im Artikel vorgestellt werden. Die Praxishilfe soll dazu dienen, die richtigen Systeme auszuwählen und zu einzusetzen.

Im Rahmen des INTERREG-Projektes „Wälder der Kalkalpen - Strategien für die Zukunft“ (StratALP) wurde ein regelbasiertes Modell zur Abschätzung der Degradationsempfindlichkeit kalkalpiner Bergwälder entwickelt und in einem Beispielgebiet verifiziert. Hierbei wurde die Empfindlichkeit des Standortes und der Bestandsstruktur integrativ mit Hilfe von GIS und Fernerkundung beurteilt und kartografisch dargestellt. Daraus lassen sich forstliche Handlungsprioritäten ableiten, die es erlauben, die verfügbaren Mittel dort zu verwenden, wo sie die größte Wirkung entfalten.

Drone et marteloscope, Vuilleumier, Pierre-Yves , Berner Wald, 10/2015, Volume 5, p.21, (2015)

Un nouveau marteloscope voit le jour dans une forêt de protection contre les chutes de pierres. Un drone a été utilisé pour géoréférencer les arbres.

Das europäische Projekt SIMWOOD verfolgt das Ziel, ein Informationssystem zur Holzmobilisierung aufzubauen. Da ein aktives Mitmachen der Waldbesitzer dafür notwendig ist, rechnet das Projekt mit partizipativen und lokalen bzw. regionalen Initiativen. In den Regionen Europas, in denen Pilotprojekte laufen, wurden technischen, sozio-ökonomischen und ökologischen Barrieren, aber auch die Chancen einer Holzmobilisierung ermittelt. Hierzu werden entsprechende Lösungsansätze bzw. Weiterentwicklungen erarbeitet.

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