Nachhaltige Waldentwicklung

Umfassende Nachhaltigkeitsmodelle (sämtliche Waldfunktionen beinhaltend); Grundlagen einer integralen Waldbewirtschaftung (Sustainable Forest Management); Grundlagen der effizienten Ressourcenbewirtschaftung; Theorien der nachhaltigen Nutzung der Ressource Wald; Herleitung von Nachhaltigkeitsindikatoren.

Cette notice pour le praticien du WSL définit les principes essentiels de la sylviculture dans le contexte des changements climatiques et propose des approches pour relever les défis auxquels la forêt suisse devra faire face.

Dieses Merkblatt für die Praxis von der WSL beschreibt die Schlüsselprinzipien der Forstwirtschaft im Kontext des Klimawandels und schlägt vor allem waldbauliche Ansätze vor, um die diesbezüglichen Herausforderungen anzugehen. Als ein Handlungsprinzip wird beispielsweise die Erhöhung der Baumartenvielfalt vorgeschlagen. Ausserdem seien Samenbäume von hoher Bedeutung.

Cette fiche technique de proQuercus explique le phénomène de neige lourde et ses conséquences sur les peuplements et les arbres individuels, notamment sur le Chêne. Un ensemble de mesures préventives est proposé pour minimiser les dommages causés par la neige lourde.

 

Dieses Merkblatt von proQuercus erklärt das Phänomen des Nassschnees und seine Folgen für gesamte Bestände als auch für einzelne Bäume, insbesondere für Eichen. Es wird beschrieben, mit welchen präventiven Massnahmen eine Schädigung von Bäumen und Beständen durch Nassschnee minimiert werden kann.

Diese Studie beurteilt den Anpassungsbedarf des forstlichen Planungskonzepts. Es geht somit primär darum, Herausforderungen zu erkennen und Fragen an die künftige Ausrichtung des Planungskonzeptes zu formulieren. Die Entwicklungen, die sich in den letzten Jahrzehnten in der forstlichen Planung vollzogen haben, wurden anhand fünf Analysekriterien untersucht und dargestellt: Gegenstand, Zweck, Planungsebenen, Umfeld und Instrumente.

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Lichtverfügbarkeit und Baumartenvielfalt im Dauerwaldbetrieb, Brüllhardt, Martin, and Rotach Peter , Zürcher Wald , 03/2017, Volume 3, p.9-13, (2017)

Im Artikel wird quantifiziert, wieviel Lichtintensität für das Überleben von Buchenansamung, sowie für die Etablierung der 5-8jähriger Buchen nötig bzw. optimal ist. Im Vergleich dazu wird die Traubeneiche ins Visier genommen. Das Lichtangebot ist sowohl in Prozent als auch in Metern (des Lückendurchmessers) angegeben. Für die Quantifizierung der Konkurrenzwirkung wird an den Ansatz der kumulativen Grundfläche erinnert. Um die Baumartenvielfalt durch die Ansamung von Lichtbaumarten zu fördern, werden Öffnungsgrössen vorgeschlagen, die aus Stichprobendaten von ungleichaltrigen Wäldern Sloweniens stammen. Gut geeignet sind hier trupp- und gruppenweisen Entnahmen.

Eichennaturverjüngung in dauerwaldartigen Strukturen, Euler, Theresia, Freise Chris, and Nicke Anka , AFZ-DerWald, 03/2017, Volume 3, p.44-47, (2017)

Mithilfe von ,,Lichtlinsen" von etwa zwei Baumlängen kann die natürliche Verjüngung der Eiche in Beständen mit dauerwaldartiger Struktur gefördert und gesteuert werden. Die Lichtlinsen werden idealerweise in einem Mastjahr oder im darauf folgenden Jahr angelegt. Jungwuchspflege ist nötig, weil andere, ebenfalls natürlich aufkommende Baumarten die Eiche sonst überwachsen können.

Waldbaustrateg¡en, Streit, Kathrin, Leuch Barbara Allgaier, and Brang Peter , Wald und Holz , 03/2017, Volume 3, p.26-28, (2017)

Es gibt verschiedene Strategien, um mit den Risiken des Klimawandels umzugehen. Im Forstrevier Schauenburg wurde beschlossen, eine sehr aktive waldbauliche Anpassungsstrategie einzusetzen. Dabei wird die Buche langsam ersetzt sowie die Baumartenvielfalt durch Pflanzung erhöht. Der Artikel erläutert die Gründe und beschreibt das Vorgehen dieser Massnahme genauer.

Waldbauliche Möglichkeiten in Zeiten des Klimawandels, Ruhm, Werner , BWF Praxisinformation , 05/2017, Volume 44, p.14-18, (2017)

Der Artikel liefert verschiedene Ansätze, um mit den Unsicherheiten bezüglich des Klimawandels und der Anpassungsfähigkeit der Wälder umzugehen. Auf manchen Standorten und in gewissen Beständen kann die bisherige Bewirtschaftung beibehalten werden. Wichtig ist die konsequente Pflege des Waldes durch entsprechende Eingriffe zur Förderung der Vitalität, Stabilität und Vielfalt. Auch Gastbaumarten und Mischbestände kommen in Frage. Eine Kulturbegründung in kleinflächiger Gruppen-, Truppen- oder Nesterpflanzung ist denkbar.

Wie geht man mit gefährdeten Fichtenbeständen um?, Ledermann, Thomas, and Kindermann Georg , BWF Praxisinformation, 05/2017, Volume 44, p.19-22, (2017)

Um den Einfluss der Klimaveränderung quantitativ beschreiben zu können, wurde am Bundesforschungszentrum für Wald (BFW) ein Modell entwickelt, das mittels Klima- und Standortsparameter die Oberhöhenbonität eines Bestandes abschätzen kann. Zukünftige Wuchsleistung und Extremjahre lassen sich ebenfalls  ermitteln. Das Modell hilft, Grenzregionen auszuschneiden und wird im Artikel am Beispiel der Fichte erläutert.

Wege zum Mischwald: Eine forstliche Generationenaufgabe, Tretter, Stefan , LWF aktuell , 04/2017, Volume 113, p.6-9, (2017)

Gemischte Bestände aus Laub- und Nadelholz sind von Vorteil. Wirtschaftlich gesehen erzielen sie grössere Erträge als Reinbestände. Ökologisch schaffen sie eine höhere Stabilität und besseren Widerstand gegenüber biotischen sowie abiotischen Schäden. Auch der Nährstoffkreislauf ist in Mischbeständen besser als in Reinbeständen. Zudem ist ein Mischbestand für die Gesellschaft vorteilhafter, da die Qualität des Trinkwassers, der Schutz vor Naturgefahren wie auch der die Erholungswert höher ist. 

Je nach waldbaulicher Ausgangssituation bieten sich verschiedene Wege zum Mischwald an. Im Artikel wird auch diskutiert, ob Saaten oder Pflanzen eingesetzt werden sollten, sowie der Frage nachgegangen, inwiefern die Beimischung von nichtheimischen Baumarten, wie der Douglasie, gefördert werden sollte.

Le Tessin face aux plantes invasives, Dussault, Andrée-Marie , INFORET, 03/2017, Volume 6, (2017)

Le Tessin prend des mesures pour lutter contre la prolifération des espèces invasives. Le bureau d’ingénieurs Oikos 2000 doit dresser un état des lieux incluant une cartographie des espèces invasives et proposer un plan d’action pour 2018-2023. Il va pour cela identifier les typologies d’interventions envisageables selon les espèces, les stations et la législation fédérale existante.

Article original paru dans Le Courrier, La Liberté du 28.03.2017

BioClimSol : un outil de vigilance climatique appliqué au douglas, Lemaire, Jean , Forêt-entreprise, 05/2017, Volume 234, p.28-32, (2017)

BioClimSol est un outil de diagnostic, combinant vigilance climatique et critères pédologiques : Indice climat sol, réserve utile, pH, signes d’hydromorphie. Il permet de déterminer si la station est favorable à la vitalité d’une essence dans le contexte des changements climatiques. Combiné à un relevé dendrométrique et sanitaire, ce procédé devient un outil d’aide à la décision en proposant des itinéraires sylvicoles adaptés à l’essence. L’article illustre son utilisation avec l’exemple du Douglas.

La stratégie QD est une orientation cohérente et complète pour la gestion de la forêt destinée à créer d'importantes plus-values pour l'Homme. Elle repose sur les principes du bon usage des ressources vitales, d'un faible investissement en énergie et le plein respect pour tout ce qui vit. Qu'est-ce qui va ? Qu'est-ce qui va autrement ? Qu'est-ce qui va mieux ? Voilà les questions auxquelles les auteurs cherchent à répondre en détail dans le souci de faciliter l'application pratique de la stratégie QD : pour le succès économique en forêt, en maintenant les ressources naturelles et dans le respect pour te vivant.

Les recherches présentées dans cet article visaient à optimiser et rendre plus objectif le processus de sélection des arbres à récolter en peuplement irrégulier et mixte, tout en favorisant la structure (variation des dimensions, répartition aléatoire) et le mélange. Des indices de priorité d’éclaircie ont été calculés sur la base de paramètres structuraux, tels que l’indice d'angle uniforme, l’indice de mélange et l’indice de dominance.

Ergebnisse eines Grünästungsversuchs mit Bergahorn, Buche, Eiche und Esche, Klädtke, Joachim, and Ehring Andreas , Schweizerische Zeitschrift für Forstwesen , 04/2017, Volume 168, Issue 2, p.67-74, (2017)

Ziel des Grünastungsversuchs war es, die Auswirkungen auf Fäule, Verfärbungen, Wasserreiserbildung, Zuwachsreaktionen und Überwallungsdauer zu quantifizieren. Er wurde in Stangenhölzern sowohl im Frühjahr als auch im Sommer durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass die Grünästung keine Fäule im Stamm verursacht hat. Die Verfärbung war begrenzt und insignifikant. Die Wasserreisserbildung erreichte nach einiger Zeit das Niveau der Kontrollbäume, mit Ausnahme der Eiche. Der Radialzuwachs ging durch die Grünästung zurück, doch ohne dabei das Niveau des Trockenjahrs 2003 zu erreichen. Das wichtigste Versuchsergebnis ist sicherlich, dass die Überwallungsdauer bei Grünästung ungefähr zweimal schneller als bei einer natürlichen Astreinigung ist.

Die Klimastiftung Schweiz, WaldSchweiz und Konferenz der Kantonsförster lancieren neues Waldpflegeprogramm. Die Klimastiftung Schweiz bietet neu eine finanzielle Unterstützung für Holzschläge in schwer zugänglichen Wäldern, die über 30 Jahre nicht bewirtschaftet wurden. Von der Förderung profitieren können Korporationen, Kooperativen und Bürgergemeinden, die Wald besitzen.

La Fondation Suisse pour le Climat, ForêtSuisse et la Conférence des Inspecteurs cantonaux des forêts lancent un nouveau programme de soins aux forêts. La Fondation Suisse pour le Climat offre un soutien financier pour les coupes de bois dans les forêts difficiles d’accès n’ayant pas été exploitées depuis plus de 30 ans. Le subside s’adresse aux sociétés coopératives, corporations et bourgeoisies qui possèdent une forêt.

La "gestion adaptative" présente l'avantage d'être flexible et adaptée à la gestion multifonctionnelle et aux incertitudes de l'environnement, mais se heurte souvent au manque de données issues d'observations acquises par des méthodes de relevé consistantes. À cela s’ajoute la nécessité de disposer d’informations sur les processus à l’échelle paysagère, ainsi qu'à l’échelle du peuplement (structure et composition de la végétation). L’étude a testé la capacité d’information d’un petit paquet d’indicateurs aux échelles multiples: observation par télédétection des changements sur 20 ans à l’échelle du paysage (taux de perturbation, taille des parcelles et structure des âges), combinée à des relevés de terrain (approche par chronoséquence) pour évaluer les effets de la gestion sur la composition du couvert, le rajeunissement, la structure verticale et le bois mort. La combinaison des méthodes de récolte des données permet d’obtenir des preuves plus fondées pour la prise de décision.

Les chercheurs ont analysé dans quelle mesure la fertilité de la station et le déficit en eau modulent l’effet du mélange d’essences sur la productivité des peuplements. Cinq couples d’essences ont été analysés, dans des conditions climatiques et édaphiques variées : deux couples de plaine, chêne sessile – pin sylvestre et chêne sessile – hêtre, et trois couples de montagne, sapin – épicéa, sapin – hêtre et hêtre – épicéa. Chez les espèces en plaine, l’effet du mélange n’était pas ou peu dépendant des conditions environnementales (productivité du site et fluctuations climatiques). En revanche, chez les espèces en montagne, l’effet du mélange est dépendant des conditions abiotiques. L’effet du mélange est le plus fort sur les sites les moins favorables pour la croissance. Dans les contextes où les facteurs limitant la croissance ne sont pas liés aux ressources, par exemple le froid en montagne, alors les interactions positives sont les plus fréquentes.

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